Anfrage ans Bundesministerium für Gesundheit

2. Februar 2008

Liebe Leser,

ich hatte vor einiger Zeit mal eine Anfrage ans Bundesministerium für Gesundheit wegen der Werbung für alkoholische Getränke geschrieben, die meiner Meinung nach, eine Gefährdung für die Gesundheit, vor allem für unsere Kinder und Jugendlichen, darstellt.

Ich bekam nun einen Brief von einer Referatsleiterin und wie nicht anders zu erwarten, beinhaltet der Brief keine persönliche Stellungsnahme der Ministerin für Gesundheit, sondern Allgemeines, was meine Frage überhaupt nicht beantwortet.

Meine Frage bezog sich darauf, warum bei der Werbung für alkoholische Getränke nicht genauso vorgegangen wird, wie bei dem Nichtrauchergesetz und warum die Ministerin scheinbar kein Interesse für das Verbot von Werbung für alkoholische Produkte hat.

In dem Antwortschreiben „versteckt“ sich die Referatsleiterin hinter irgendwelchen Gesetzen, die die Werbung für solche Produkte regelt.

Haben wir in letzter Zeit nicht genug Beispiele erleben müssen, wo Gesetze von Politikern so verändert wurden, dass sie zu ihren Zielen passten?

Da ich davon ausgehe, das ich bei meiner erneuten Anfrage wieder nur irgendwelche nichtsagende Antworten bekomme, stelle ich die Frage hier im Internet.

Warum tun unsere Volksvertreter in dieser Frage nichts?

Zusammenhang Aggressionen und Alkohol

11. Januar 2008

In letzter Zeit wird ja viel über Aggressionen, gerade bei jungen Menschen, geredet.

Bei allen Medienveranstaltungen wird aber wieder mal kein Augenmerk auf die Perspektivlosigkeit von Kindern aus der sogenannten Unterschicht, gerichtet, die sich oft in Alkohol oder anderen Drogen flüchten.

Die meisten Straftaten werden doch sicherlich unter Einfluss von bewusstseinsverändernden Rauschmitteln begangen. Wollen die Politiker den Zusammenhang nicht sehen oder einfach nur totschweigen, weil es in nicht in ihr Weltbild passt und sie sich fragen lassen müssten, was sie die ganzen Jahre in dieser Richtung unternommen haben?

 

Im Moment geht es aus meiner Sicht eh weniger um wirkliche Hilfe oder Bekämpfung der Jugendkriminalität, sondern der Zeitpunkt scheint geschickt, vor anstehenden Wahlen gewählt worden zu sein. Bei allen Diskussionsrunden im Fernsehen ist klar zu erkennen, dass die meisten Teilnehmenden gar keine eigene Meinung haben, sondern sich dem jeweiligen Parteiprogramm verpflichtet fühlen und das nur nachreden, auch wenn die Argumente der jeweils anderen Partei doch einleuchtend sind.

 

Aus meiner Sicht wird wieder mal auf Kosten der Gesellschaft Wahlpropaganda betrieben, nur um selbst an der Macht zu bleiben. Mal sehen, wie es nach den Wahlen aussieht?

Stellungnahme

10. Januar 2008

Stellungnahme

Ich bin ja einer, der viel Nachrichten anschaut und habe mal direkt nach dem Thema Alkohol geschaut.

Leider scheint dieses Thema in den Medien keine große Rolle zu spielen. Viele Dinge scheinen wichtiger zu sein, nur nicht die Gesundheit der Menschen. Nur wenn es wieder mal um mögliche Beitragserhöhung durch die Gesundheitsreformen geht, wird ein kurzer Satz gesprochen, aber sonst halten sich alle zurück.

Ich habe mal gestern eine Mail an Frau Schmidt geschrieben, was ich schon mal vor einigen Monaten getan habe, um eine Stellungnahme, wie sie zu dem Thema Alkoholwerbung steht und was sie eventuell dagegen machen zu gedenkt, gebeten, aber ich sehe da wenig Hoffnung, dass sie meine E-Mail überhaupt lesen wird und sie wieder von einer Büroangestellten abgefangen wird, die mich mit allgemeinen Infomaterial zum Parteiprogramm abspeisen will.

Lassen wir uns überraschen.

Politiker reden nur und handeln nicht

9. Januar 2008

Ich habe eben verschiedene Internetseiten angesehen, die sich ebenfalls mit dem Thema Werbung von alkoholischen Getränken befassen.

Da wird teilweise erkant, dass es einen Zusammenhang zwischen Alkoholwerbung und der Aggressivität von Jugendlichen Menschen gibt, aber auf der anderen Seite soll mal dieses Jahr geschaut werden, was man da machen kann.

Warum haben unserer Politiker scheinbar kein Interesse gegen die Alkoholwerbung vorzugehen? Bei dem Nichtrauchergesetz ist es ihnen doch auch scheinbar egal, dass viele Gaststätten ihre Kunden verlieren. Das Argument, dass dann Familien mit Kindern in die Gasstätten kommen, ist aus meiner Sicht nur ein Argument, um dieses Gesetz mit aller Macht durchzudrücken. Familien mit Kindern können es sich in unserem Land oft gar nicht leisten, Lokalitäten aufzusuchen, also können sie den fehlenden Umsatz der Wirte auch nicht ersetzen.

Die harte Vorgehensweise, die bei der Alkoholwerbung zu vermissen ist, muß andere Gründe haben.

Welche Maßnahmen können helfen

8. Januar 2008

Von Politikern und anderen Verantwortlichen wird ja immer viel geredet, aber oft verlieren sie sich in Diskussionen und es erfolgen keine Handlungen, die helfen, die Missstände zu beheben. Oft wird ein Interview für das Verständnis genutzt, aber wenn es dann um konkrete Handlungen geht, müssen wir oft warten, bis sich ein Gesetzesentwurf entwickelt hat, der dann wieder lange warten muß, weil sich nicht alle einig sind.

Welche Maßnahmen, neben dem Verbot für Alkoholwerbung, könnten helfen, unsere Kinder und Jugendlichen vor Alkoholmissbrauch zu schützen?

Gegen Alkoholwerbung

7. Januar 2008

Gegen Alkoholwerbung.

In vielen Medien wird für alkoholische Getränke geworben, wo den Lesern oder Fernsehschauern ein besseres Leben oder Gefühl suggeriert wird, das sie durch den Konsum von alkoholischen Getränken erreichen können.

Dieser Internetblog möchte gerne Ansichten und Meinungen zu diesem Thema sammeln.

Unsere Kinder und Jugendlichen wachsen mit dieser ideologischen Beeinflussung auf. Zum Schutz dieser jungen Menschen sollte jeder daran interessiert sein, dass die Alkoholwerbung aus dem öffentlichen Leben verschwindet und von der Politik, genau wie das Verbot für Zigaretten, verboten wird.

Helfen sie mit, dieses Ziel zu erreichen und alle Menschen zum Nachdenken anzuregen. Schreiben sie ihre Meinung dazu in diesem Blog und diskutieren sie mit anderen Gleichgesinnten.